"TROTZDEMenz" MITTEN IM LEBEN

Anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21.09. macht die Volkshilfe auch heuer auf die Situation an Demenz erkrankter Menschen aufmerksam und fordert gesellschaftliche Inklusion für ein gelingendes Leben!

Im Jahr 2025 leben rund 14.000 Menschen in Tirol* mit einer Form von Demenz. Laut einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation wird es bis 2030 weltweit sogar 40 Prozent mehr Menschen mit Demenz geben. Sind wir darauf vorbereitet?

Demenz gilt immer noch als unheilbar. Die Hauptursache für die weitere Verbreitung der Krankheit liegt vor allem in der steigenden Lebenserwartung dank besserer Lebensbedingungen. Umso wichtiger ist es, dass wir lernen mit dieser Krankheit umzugehen, damit ein gutes Leben trotz Demenz möglich ist und Betroffene mitten im Leben bleiben.

„Menschen mit Demenz sowie deren pflegenden Angehörigen erfahren im Alltag häufig soziale Ausgrenzung“, bedauert Kerstin Egger, Volkshilfe Landesgeschäftsführerin und fordert „gesellschaftliches Engagement und umfassende Angebote, um Menschen mit dementiellen Erkrankungen ein gelingendes Leben zu ermöglichen und die pflegenden Angehörigen im Alltag zu entlasten. Damit sie und ihre Familien die gemeinsame Zeit in liebevoller Wertschätzung füreinander, inmitten unserer Gesellschaft, verbringen können.“

Die Volkshilfe macht sich seit 2012 durch intensive Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft für die Anliegen von Betroffenen und deren Angehörigen stark und unterstützt konkret mit:

  • Finanzielle Entlastung durch Unterstützungsfonds
  • Rat & Tat Rundum Beratung: Telefon 0 50 890 0100
  • Mobile Demenzbetreuung in Innsbruck
  • Demenz-Info Veranstaltungen
  • Kostenlose Ratgeber & Broschüren mit Bestell-Service:
    Telefon 0 50 890 10 00 | E-Mail: service@volkshilfe.net

*Prognose durch das Amt der Tiroler Landesregierung/Abteilung Soziales