MITARBEITEN & MITGESTALTEN
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WAS UNS BEWEGT - WAS WIR BEWEGEN
ERFOLGSGESCHICHTEN UNSERER MITARBEITERINNEN

Unter dem Motto "SO BUNT IST DIE VOLKSHILFE" stellen wir wöchentlich eine MitarbeiterIn aus einer unserer Tätigkeitsbereiche vor: Kids (Kinderbetreuung, Schulassistenz, schulische Nachmittagsbetreuung, Breakfast Club, Besuchsbegleitung), sozialökonomische Betriebe (Werkbank, Frau Holle, Libelle), Berufsqualifizierung von Jugendlichen (BETA) sowie mobile Betreuung und Pflege. Sie berichten über ihre vielseitigen Wirkungsbereiche und teilen mit uns ihre ganz persönlichen Erfolgserlebnisse.

 

WIR DÜRFEN VORSTELLEN:

Iris Fuchs: Diese Woche steht unsere Iris Fuchs im Rampenlicht, ein „Urgestein“ bei den mobilen Pflege- & Betreuungsdiensten in Innsbruck. Begonnen hat sie mit „Essen auf Rädern“ – „Das ist schon eine Zeit her“, lacht sie. Heute ist sie als Heimhilfe tätig und unterstützt „die KlientInnen bei ihren täglichen Arbeiten, die sie selber nur mehr schwer verrichten können, sei es im Haushalt, zur Apotheke oder einkaufen gehen.“ Auf die Frage, was ihr an ihrem Beruf gefällt, antwortet sie blitzartig: „Besonders für mich ist, dass ich helfen kann. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, tun sich oft schwer, wenn es im Alter oder bei Krankheit plötzlich nicht mehr alleine geht. Mit dem klarzukommen ist für viele schwierig. Und da unterstütze ich sie.“
„Zuerst begrüße ich sie und dann erzählen sie, was in der Zeit, wo wir uns nicht gesehen haben, passiert ist. Durch das Gespräch weiß ich, was ihnen gerade ein Anliegen und Bedürfnis ist. Dann starte ich mit den zu erledigenden Aufgaben. Ich höre immer hin und achte darauf, was sie gerade brauchen“, berichtet Iris. Toll ist, „wenn ich nach meiner Zeit beim Klienten gehe und dieser eine Freude mit mir und meiner Arbeit hat. Diese Wertschätzung und das Vertrauen in mich schätze ich sehr,“ erzählt sie mit leuchtenden Augen. „Was auch schön ist, wenn ältere Klienten von früher erzählen. Da höre ich so gerne zu. Das liebe ich.“

Anika Ager: Heute starten wir mit Anika Ager in die neue Woche. Sie ist seit einem Jahr in unserer Kinderbetreuungseinrichtung in Oberndorf tätig. Wir freuen uns sehr, dass sie unser Team mit ihrer sonnigen Art bereichert. Wir sieht dein Arbeitstag aus, haben wir sie gefragt: „Der ist sehr abwechslungsreich, denn zuerst bin ich für die Kleinen in der Krippe und dann für die großen Kinder im Hort zuständig. Es wird uns nie langweilig“, grinst sie über das ganze Gesicht: „Die Kinder haben so viele Ideen. Sie sind alle sehr kreativ.“ Malen, Basteln und Zeichnen stehen täglich auf dem Programm. Sie beschreibt ihre Arbeitswelt mit dem Wort „bunt“: „Und ich schaue oft selber auch bunt aus“, lacht sie, denn beim Malen bleiben schon mal Farbkleckse auf ihren Händen und im Gesicht zurück. „Die Kinder selber machen den Beruf so besonders. Man begleitet ihre Entwicklungsschritte. Ich bin seit einem Jahr dabei und sehe bereits viele dieser Schritte. Es gibt auch viele tolle Erlebnisse“, so Anika, „wenn du beispielsweise mitbekommst, dass sich ein sehr schüchternes Kind mit der Zeit öffnet und du zu einer wichtigen Ansprechperson wirst. Erfolge sind für mich, wenn ich Dinge erkläre und das Kind diese mit der Zeit selber schafft. Wenn es beispielsweise die Schuhe selber zubinden kann.“ 

Lisa Brandl ist Jugendcoacherin in unserem Berufsqualifizierungsprojekt Volkshilfe BETA in Wörgl. Dort begleiten wir junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren beim Übergang zwischen Schule und Beruf. Lisa ist ein sehr fröhlicher & kommunikativer Mensch und liebt die Abwechslung. So gestaltet sich auch ihr Aufgabengebiet - Langeweile gibt es mit den Jugendlichen so gut wie nie. Sie bespricht mit ihnen ihre beruflichen Interessen und Wünsche, hilft bei der Suche nach geeigneten Schnupperpraktika, bereitet sie auf Bewerbungsgespräche vor und ist für sie die Anlaufstelle für alle Anliegen. Was ist das Besondere an der Arbeit als Jugendcoacherin? „Ganz super finde ich, dass wir mit den Jugendlichen in der Zeit, die sie bei uns verbringen, sehr viel bewegen können. Das Wichtigste für mich ist, ihre Selbstverantwortung zu fördern. Sie sollen erkennen, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen können - sozusagen ihre eigenen Baumeister des Lebens sind. Mein Job ist es, sie auf dem Weg dahin zu unterstützen.“

"Es ist sehr facettenreich, weil die Jugendlichen auch so unterschiedlich sind. Schön ist beispielsweise, wenn jemand, der sehr zurückhaltend und ruhig ist, sich mit der Zeit verändert und „auftaut“. Es braucht jeder seine Zeit. Die Arbeit mit den Jugendlichen mag ich total gern. Man merkt einfach auch, welches Potenzial bei ihnen da ist. Die sind so cool drauf“, lacht sie und ergänzt: „Unser Team ist auch super. Wir begegnen uns alle mit Respekt und auf Augenhöhe.“

Nicole Sommer: Heute dürfen wir mit Freude Nicole Sommer vorstellen. Sie leitet unseren Kindergarten sowie unsere Kinderkrippe in Hall in Tirol. Mit „Weltklasse“ beschreibt sie laut lachend ihre Tätigkeit. Ihr gefällt die tägliche Abwechslung, d.h., dass kein Tag wie der andere ist und man sehr viel individuell gestalten kann. Das Aufgabengebiet ist sehr vielseitig – von pädagogischen Tätigkeiten bis hin zu Büroarbeiten, Führungsaufgaben sowie der tägliche Austausch mit den Eltern. Es gibt viele Erfolge in der Arbeit mit Kindern: „Wir achten darauf, dass sie jeden Tag zumindest ein kleines Erfolgserlebnis haben“, berichtet sie und führt weiter aus: „Wenn sie zum Beispiel einen Turm aufbauen, der nicht gleich umfällt und zudem gerade ist. Wenn sie darauf kommen, dass sie auf einen halben Baustein keine Kugel drauflegen können, weil der sonst runterfällt.“ Oder „wenn ich es schaffe, bei Kindern etwas zu bewirken, sie für neue Dinge zu motivieren und zu begeistern.“ Nicole und ihr Team unternehmen mit den Kids sehr viele ereignisreiche und vor allem spannende Ausflüge. Heuer steht die gemeinsame Erkundung der Stadt Hall und deren Umgebung auf dem Programm. Bis jetzt haben sie schon die örtliche Apotheke und das Post-Verteilzentrum ganz genau unter die Lupe genommen, der Polizei einen Besuch abgestattet und im Haller Münzerturm sogar Münzen geprägt. Ausflüge sind ihr ganz wichtig und „die Kinder lieben es“, strahlt sie und ergänzt: „und sie lieben auch das Busfahren. Das ist immer total spannend, sie sind dann immer ganz aufgeregt.“

Theresia Mair ist Mitarbeiterin in unserem Schülerhort im schönen Oberndorf. Ihr sonniges Gemüt ist ansteckend und das überträgt sich vor allem auch auf die Kinder. Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Der Nachmittag beginnt für die Kinder zunächst mit viel Ruhe. Sie berichten von den Erlebnissen in der Schule, erledigen die Hausaufgaben und lassen den Schultag hinter sich. Anschließend startet das abwechslungsreiche Programm: „Die meisten möchten dann sofort basteln. Ich bin u.a. für Handarbeiten und Nähen zuständig. Ich arbeite mit den Kindern gerne mit Wolle und Stoff. Das ist meine große Leidenschaft“, so Resi mit leuchtenden Augen. Kreativität wird bei ihr groß geschrieben und sie freut sich, wenn die Kinder mutig sind und neue Dinge ausprobieren. „Was ich ganz super finde, ist, wenn sie sich zum ersten Mal trauen, die Nähmaschine zu benutzen und richtig tolle Kissen mit Applikationen nähen. Sie haben eine große Freude damit, dass sie etwas Selbstgemachtes mit nach Hause nehmen können. Das freut mich auch total.“

Ingrid Widmann: Unsere Kollegin Ingrid ist seit Projektbeginn im sozialökonomischen Frauenprojekt Wäscherei Frau Holle im schönen Kufstein tätig. Als Fachtrainerin ist sie für die Abwicklung unseres Dienstleistungsangebotes im Wäschereibetrieb sowie für die fachliche Anleitung der Projekt-Teilnehmerinnen zuständig. „Wir schulen die Frauen im Bereich Warenannahme, Kundenbetreuung, Wäschereinigung, Fleckenbehandlung und Bügeln. Es ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen die Abläufe verstehen und sie Kundenwünsche beachten. Sie sollen die „Runde eines Wäschestückes“ mitbekommen.“ Ihr Spezialgebiet: Die Reinigung von ganz hartnäckigen Flecken und besonderen Kleidungsstücken. „Im Großen und Ganzen bin ich für die Fleckenbearbeitung zuständig", lacht sie, denn „das ist eine Herausforderung für sich, weil man möchte die Kleidungsstücke ja nicht vernichten.“ Und so mancher Fleck ist hartnäckig. „Das finde ich sehr interessant. Wir haben in dieser Hinsicht viele Erfolgserlebnisse." Ingrid hat selbst als Teilnehmerin im SÖB begonnen und wurde bald als Fachtrainerin übernommen. „Ich war die erste Teilnehmerin, die sich bei Projektstart vorgestellt hat und jetzt bin ich Schlüsselarbeitskraft“, erzählt sie mit Stolz über ihre steile Karriere. „Ich habe wieder klein beginnen müssen und die Verzweiflung, mit über 50 Jahren eine Arbeit zu finden, war bereits groß. Der Job in der Frau Holle war für mich damals eine große Chance.“ Neben ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte hat Ingrid auch viele tägliche Erfolge, wie sie uns berichtet: „So ein Tag wie heute. Es sind oft schwierige Kundenaufträge dabei und wenn die Teilnehmerinnen es schaffen, diese gut abzuwickeln, dann freut es mich sehr.“ 

Edith Pirklbauer: Diese Woche stellen wir unsere langjährige Mitarbeiterin Edith Pirklbauer vor. Sie ist bereits seit über 11 Jahren bei uns und leitet die Volkshilfe Einrichtungen in Oberndorf: Schülerhort, Kinderkrippe sowie Nachmittagskindergarten. Das Aufgabengebiet ist sehr vielseitig – von pädagogischen Tätigkeiten bis hin zu Administrationsarbeiten sowie Führungsaufgaben. Mit dem Wort „Action“ beschreibt sie lachend ihre Arbeitswelt. Und überhaupt ist ihr Job „voi cool“, sagt sie. Es gibt mit den Kids auch immer etwas zum Lachen, erzählt sie uns: „Die Arbeit mit den Kindern ist ganz lustig, jeden Tag aufs Neue.“ Das Programm in der Einrichtung gestalten sie und ihre Kolleginnen sehr abwechslungsreich - von Indoor- Aktivitäten bei Schlechtwetter bzw. „Hitze-Schutzmaßnahmen“ im Hochsommer stehen auch Outdoor-Tätigkeiten auf dem Plan: „Im Frühjahr gehen wir mit den Kindern die „Dorfrunde“ und entdecken gemeinsam den Frühling. Das ist total lässig“, berichtet sie freudestrahlend. „Es ist immer wieder total schön, wenn Kinder, die wir bereits in der Krippe betreut haben, dann später im Schülerhort wieder zu uns in die Einrichtung kommen und genau das gleiche Vertrauen wie damals wieder da ist. Das ist etwas, das mich jedes Mal wieder aufs Neue berührt." Besonders schöne Momente sind eben, wenn man merkt, „dass wir wirklich im Herzen der Kinder bleiben.“

Gundi Schilcher: Unsere Gundi ist Arbeitsfachtrainerin im sozialökonomischen Betrieb Werkbank in Wörgl. Gemeinsam mit ihren KollegInnen unterstützt und begleitet sie langzeitarbeitssuchende Frauen und Männer auf dem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt. Ihre große Leidenschaft: „Ich liebe Gebrauchtmöbel und in diesem Job habe ich mit alten, besonderen Stücken zu tun. Dort steckt immer Leben dahinter. Das schöne ist, dass ich meine Leidenschaft mit dem Sozialen – der Menschlichkeit - verbinden kann", schwärmt sie mit einem Glänzen in den Augen. Ihr Aufgabenbereich ist sehr vielfältig. Sie ist für die fachliche Anleitung der Projekt-TeilnehmerInnen im Shop zuständig. Vom Verkaufstraining, Schaufenstergestaltung bis zur Lagerverwaltung ist alles dabei. Sauberkeit hat bei ihr und ihrem Team einen hohen Stellwert: „Meistens beginnen wir mit der Reinigung, damit das Geschäft schön sauber ist. Eine weitere Aufgabe ist es die Kunden zu betreuen und sie vor allem herzlich willkommen zu heißen. Mein Team wird im Verkauf geschult und Freundlichkeit ist mir besonders wichtig.“ Ein Erfolgserlebnis für sie ist, wenn wir Menschen beim Neustart unterstützen und sie um wenig Geld fast die ganze Wohnung einrichten können. „Mit Möbeln, die massiv und hochwertig sind. Da sieht man dann schon strahlende Augen.“

Oliver Rodlmayr: Diese Woche steht Oliver Rodlmayr - Leiter des Berufsqualifizierungsprojekts Volkshilfe BETA - im Rampenlicht. „Es geht bei uns darum, Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren beim Übergang zwischen Schule und Beruf zu begleiten." WIE SIEHT SEIN ARBEITSTAG AUS? Oliver lacht kurz und berichtet anschließend: „Es ist sehr abwechslungsreich. Ich habe einen sehr vielfältigen Aufgabenbereich. Ein Teil ist Administrationsarbeit. Es kann sein, dass ich in der Früh zuerst kurz die Emails bearbeite und anschließend gleich mit den Jugendlichen auf einen Außeneinsatz fahre, weil beispielsweise die KollegInnen in der Grünflächenpflege Unterstützung brauchen.“ Oliver schätzt die genau diese Verbindung: Zum einen die Büroarbeit sowie die Führungsaufgaben und zum anderen die direkte Zusammenarbeit mit den Jugendlichen. Die Angebote für die Projekt-TeilnehmerInnen sind sehr breit gefächert. „Jugendliche in der Phase der Berufsvorbereitung wissen oft noch nicht so genau in welche berufliche Schiene sie später einsteigen wollen. Daher ist es wichtig, dass wir verschiedene Angebote haben und sie unterschiedliche Bereiche und Praktika kennenlernen können. Tolle Erlebnisse sind für mich, wenn bei Projekt-TeilnehmerInnen Entwicklungen stattfinden, die man nicht vorhersehen konnte und so überraschende Erfolgsgeschichten entstehen. Ein großes Qualitätsmerkmal des Projekts ist, dass wir individuell auf die Jugendlichen eingehen können. Es ist toll zu sehen, wie viel man bewirken und unterstützen kann.“

Büsra Güclü ist seit Oktober in unserer Kinderbetreuungseinrichtung in Hall tätig und wir freuen uns sehr, dass sie unser Team mit ihrer fröhlichen und freundlichen Art bereichert. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung ist sie nun in ihrem Traumjob eingestiegen. „Ich wollte schon immer mit Kindern arbeiten“, erzählt sie strahlend über das ganze Gesicht. Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Die Tage bei uns sind sehr bunt, erzählt sie uns. „Wir spielen mit den Kindern, gehen mit ihnen an die frische Luft – in den Garten, wenn das Wetter schön ist. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, bleiben wir den Räumlichkeiten und sind entweder im Turnsaal oder basteln mit ihnen. Das gemeinsame Mittagessen ist immer ein Highlight. Zwischendrin wird „eine Runde gewickelt“ und manche Kinder gehen nach dem Essen kurz schlafen." Büsra hat bereits mit 9 Jahren Gitarren Unterricht genommen. Ihre Erfahrung kann sie nun zum Einsatz bringen. „Ich spiele immer wieder etwas auf der Gitarre. Meine Stimme ist nicht so gut, aber das ist egal, einfach laut singen und den Kindern gefällt`s“, grinst sie. Es gibt auch ergreifende Momente. Eines der Kinder hat mal zu ihr gesagt, dass sie ein riesengroßes Herz hat. „Da hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Das hat mich so berührt, ich hatte richtig Gänsehaut.“ Erfolgserlebnisse sind für sie, wenn sie die zahlreichen Entwicklungsschritte der Kinder begleiten darf. „Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb müssen wir bei ihren Entwicklungsschritten genau aufpassen.“

Maria Tschernitz ist in unserem Frauenprojekt LIBELLE in der Sozialberatung tätig und erzählt uns von ihren Herausforderungen, ihrem Arbeitsalltag sowie ihren Erfolgserlebnissen. Ihre Aufgabe ist es, die Projekt-Teilnehmerinnen auf ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. „Es ist eine wahnsinnig vielfältige Arbeit. Die Abwechslung, vor allem das Zwischenmenschliche und die Geschichten, die mir die Menschen erzählen, das gefällt mir“, erzählt sie lächelnd. „Die Begegnung mit den Frauen auf Augenhöhe“ ist ihr besonders wichtig. Neben der individuellen Einzelberatung ist Maria auch für die wöchentlichen Workshops zuständig. Gemeinsam erarbeiten sie unterschiedliche Themen. Inhaltlich ist vieles dabei, vom Training fürs erfolgreiche Vorstellungsgespräch bis hin zur Selbstverteidigung. „Wir haben auch schon gemeinsam gekocht, als interkulturelle Verständigung“, so Maria. Es gibt viele tolle Erlebnisse in diesem Beruf, berichtet sie. „Schön ist, wenn sich etwas verändert, - sich etwas zum Positiven bewegt. Es ist natürlich ein großer Erfolg, wenn jemand mit einem fixen Job das Projekt verlässt. Vor allem mit einem Job, welcher der Teilnehmerin tatsächlich gefällt. Der Verkauf ist für einige ein großer Traum und wenn wir es gemeinsam schaffen, in diesem Bereich etwas zu finden, dann freut mich das sehr.“

Katja Auer: Heute starten wir mit der Vorstellung unseres Kinderbetreuungsbereichs in die neue Woche und lassen KATJA AUER von ihren unterschiedlichen Erlebnissen berichten. Die leidenschaftliche Heimwerkerin und Bastlerin ist seit rund drei Jahren in unserer Kinderkrippe, sowie im Nachmittagskindergarten in Oberndorf als Assistentin tätig. Wie sieht ihr Tag mit den Kids aus? „Je nach Wetter“, sagt sie „geht’s mit den Kindern entweder auf Entdeckungsreise raus in die Natur“ oder wir verbringen einen spannenden Tag im Haus: Dann ist Lesen, Basteln oder Spielen angesagt. Kreativität ist Katjas Steckenpferd und das kann sie auch ausleben: Sie bringt jede Menge Ideen ein und den Kids gefällt’s. „Mit den Kindern wird es nie langweilig und wir haben es immer lustig. Und unser tolles Team genieße ich auch sehr“, schwärmt sie. Katja schwelgt in Erinnerungen, wenn sie von ihrem ersten „Schützling“ erzählt: „Ich habe das Kind mit 8 Monaten kennengelernt und wie es dann begonnen hat zu gehen, das war schön und toll. Die vielen Fortschritte der Kinder begleiten zu dürfen ist etwas ganz Besonderes“, so Katja. Power ist ihr tägliches Schlagwort.

Stefan Möllinger ist seit 4 Jahren Heimhelfer bei unseren mobilen Pflege- und Betreuungsdiensten in Innsbruck im Einsatz: „Mein Job ist es, Menschen zu Hause zu unterstützen. Ob das Haushaltstätigkeiten sind, für sie Einkäufe zu erledigen, oder einfach nur mit ihnen zu reden. Manchen Menschen ist schon geholfen, wenn man ihnen einfach nur mal zuhört.“ Wie sieht sein Arbeitsalltag aus? „Der Tag ist immer unterschiedlich und das ist das tolle. Es ist sehr abwechslungsreich“, so Stefan und das „macht die Arbeit auch besonders. Man weiß nie, wenn man an der Türklingel läutet, was einen erwartet“, grinst er: „Es kommt darauf an, was die Menschen gerade brauchen. Und das versuche ich ihnen dann zu geben.“ Auf die Frage, ob er von einem spannenden Erlebnis berichten kann, bricht er in lautem Gelächter aus: „An haufen“ kommt im Dialekt aus ihm herausgesprudelt. „Ich begleite beispielsweise einen Mann und wir zwei fahren manchmal gemeinsam in die Stadt…und was wir zwei da schon alles aufgeführt haben“, unterbricht er kurz lachend: „Also im Winter waren wir beim Christkindlmarkt und hatten eine sehr nette Zeit. Wir sind zwei Kindsköpfe, die in der Stadt unterwegs sind.“ Erfolgserlebnisse hat er sehr viele und diese sind ganz unterschiedlich. „Wenn die Wohnung nach meiner Arbeit sauber aussieht und sich die Klientin darüber freut, dann ist das ein tolles Erlebnis. Dass sich die Menschen in ihrer Haut wohlfühlen und auch in ihrer ganzen Umgebung.“

Gabi Gutmann: Unsere Kollegin Gabi ist seit mehr als drei Jahren Mitarbeiterin im Frauenprojekt Wäscherei Libelle in Innsbruck. Als Arbeitsfachtrainerin ist sie für die Koordination des Wäschereibetriebes sowie für die fachliche Anleitung der Projekt-Teilnehmerinnen zuständig. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen unterstützt und begleitet sie langzeitarbeitssuchende Frauen auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. „Die Arbeit mit Menschen gefällt mir sehr“, erzählt sie uns: „Es ist etwas Besonderes, Frauen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen länger keinen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt hatten, zu unterstützen. Ihnen zu helfen, sowie zu Seite zu stehen, damit sie wieder Fuß fassen. Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie gebraucht werden.“ Gabi berichtet lächelnd von vielen Erfolgen in ihrer täglichen Arbeit. Der schönste Erfolg für sie ist, „wenn wir jemanden vermittelt haben; sprich eine Projektmitarbeiterin einen Job gefunden hat. Schön ist auch, wenn eine Teilnehmerin mit einem weinenden Auge das Projekt verlässt, weil ihr die Arbeit Freude bereitet und sie viel gelernt hat." Ab Juli übernimmt sie die Projektleitung: Wir gratulieren ganz herzlich & wünschen ihr für die neuen Aufgaben und Herausforderungen viel Erfolg!

Ismeta Piskor: „Wir lachen sehr viel miteinander“, erzählt uns Ismeta über das ganze Gesicht strahlend, wenn sie über ihren Beruf berichtet. Sie ist Pflegeassistentin bei den Mobilen Diensten der Volkshilfe in Innsbruck: „Ich unterstütze Menschen im Alltag und bei der Körperpflege. Ich bin eine helfende Hand und gebe ihnen Sicherheit.“ Dabei erlebt sie oft Geschichten aus erster Hand, so Ismeta. Sie ist überzeugt, dass es bei der Pflege wichtig ist, mit den Menschen zu reden und ihnen zuzuhören: „Und die Menschen haben sehr viel zu erzählen. Sie erzählen gerne von früher. Ich habe immer ein offenes Ohr für sie.“ Auf die Frage, was ihr an ihrem Beruf besonders gefällt, antwortet sie blitzartig: „Es ist sehr abwechslungsreich. Jeder Tag ist ein neuer Tag. Es gibt viele schöne Momente und Erlebnisse mit den Menschen. Das Strahlen in den Augen, wenn es jemanden wieder besser geht, ist einfach wunderschön. Das motiviert mich immer wieder.“

Milan Turajlic ist Fachtrainer im SÖB Volkshilfe Werkbank in Wörgl. Er ist für die fachliche Anleitung der Projekt-TeilnehmerInnen im Dienstleistungsbereich Möbeltransporte sowie für die Organisation und Abwicklung dieses Bereichs verantwortlich. „Ich bin zuständig für die Abholung und Lieferung, und alles was damit verbunden ist. Für alle Räumungen und Übersiedlungen, die wir durchführen. Wir machen das in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel und Schwaz“, berichtet er mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Als Frühaufsteher ist er einer der ersten im Projekt und startet mit der Letztkontrolle des Tagesablaufs, teilt seine Teams ein und schickt die Gruppen los. Bei Räumungen und Übersiedlungen ist er immer dabei, um Hilfestellung geben zu können, falls notwendig. „Das Team ist wichtig“, erklärt er mit großen offenen Augen und fügt hinzu: „Ich bin stolz auf mein Team.“ Auf die Frage, was ist für ihn ein Erfolg ist, sprudelt es nur so aus ihm heraus: „Erfolg ist, wenn die Kunden zufrieden sind; wenn die TeilnehmerInnen gerne zu uns kommen und gerne arbeiten; wenn wir jemanden noch weiter bei der Qualifizierung behilflich sein können.“

Claudia Schrott ist Heimhelferin aus Leidenschaft und bereits seit rund 7 Jahren bei der Volkshilfe. Ihre Aufgabe ist es, Menschen zu unterstützen – im Haushalt bis zur Körperpflege, damit sie so lange wie möglich zu Hause in den eigenen vier Wänden bleiben können. Wie sieht ihr Tag bei Menschen zu Hause aus? Zuerst wird ausgiebig begrüßt und gefragt wie es geht. „Wie geht’s dir? Das ist nie eine platte Frage“, berichte sie & erzählt weiter: „Es ist mir immer ganz wichtig mit ihnen zu sprechen und zu fragen, was sie gerade brauchen. Gerade beim Hauswirtschaftsdienst ist das Fragen und Zuhören wichtig." Anschließend werden die Wünsche sowie die jeweiligen Bedürfnisse besprochen und los geht’s: „Ich gehe Einkaufen, putze die Fenster, manchmal auch Holz aus dem Keller holen…ich habe sogar schon mal ein Kastl zusammengeschraubt“, lacht sie. „Das spannende ist, der Job hat extrem viele Facetten und ich habe immer schon gerne mit Menschen gearbeitet. „Erfolgshelfer“ – dieses Wort beschreibt meine Arbeit wirklich. Ich bin für Menschen da."

Valentin Klingler:  Seit September ist Valentin Klingler als Zivildiener in unserer Kinderbetreuungseinrichtung in Oberndorf im Einsatz. Er unterstützt seine KollegInnen in der Kinderkrippe, im Nachmittagskindergarten sowie im Schülerhort. “Ich bin im Einsatz, wo man mich braucht“, berichtet er lachend…von Hilfestellung bei Hausaufgaben bei den älteren Kids, bei der Essenausgabe oder einfach nur mit den kleineren Kindern spielen. Ihm gefällt, dass „kein Tag wie der andere ist. Mit den Kids ist es einfach abwechslungsreich“. Besonders schön ist auch, erzählt er stolz „zu den vielen Lernerfolgen etwas beigetragen zu haben.“ Mit Ende Mai beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt, denn die Zeit als Zivildiener ist dann auch schon wieder vorbei. Wir wünschen Valentin alles Gute für seine weitere Zukunft und bedanken uns für sein tatkräftiges Engagement!

Verena Franz : „Ich bin mitten drin, statt nur dabei“, so beschreibt Verena Franz mit einem Lächeln auf dem Gesicht ihren Beruf als Schulassistentin in einer Volksschulklasse. Sie begleitet Kinder mit Beeinträchtigungen in ihrem Schulalltag, unterstützt die Klassenlehrerin und ist im Unterricht sozusagen „live dabei.“ Ihr geht sprichwörtlich das Herz auf, wenn sich die Kinder am Ende des Schultages strahlend von ihr verabschieden und sich bereits auf den nächsten Tag freuen. Schon als Kind war für sie klar, ein Beruf im sozialen Bereich muss es sein. „Jeder Mensch hat die Berechtigung, dass er es schaffen kann, und die meisten können es schaffen, wenn sie Hilfe bekommen“, ist sie überzeugt. Ein sehr lustiges Erlebnis hatte sie bereits zu Schulbeginn. Die zwei einzigen Mädchen der Klasse stellten gleich in der ersten Schulwoche mit großer Freude fest, dass sie nun mit ihr noch ein weiteres Mädchen in der Klasse und somit Verstärkung haben.

Eva Steinlechner ist Leiterin in unserem sozialökonomischen Frauenprojekt Wäscherei Libelle in Innsbruck. Sie ist für die Gesamtorganisation – sprich für alles - zuständig. Als „vielseitig & abwechslungsreich“ beschreibt sie freudestrahlend ihre Aufgaben, vor allem bereitet ihr die Arbeit mit Menschen jeden Tag Spaß. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen unterstützt & begleitet sie langzeitarbeitssuchende Frauen auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Es gibt in ihrer täglichen Arbeit zahlreiche kleine Erfolgserlebnisse, wenn beispielsweise „Projektteilnehmerinnen sehr gerne zu uns kommen und wenn sie sich am Ende des Arbeitstages bereits auf den nächsten Tag freuen.“ Ein großes Erfolgserlebnis ist natürlich, „wenn eine Teilnehmerin einen Job gefunden hat.“ Mit einem Glänzen in den Augen erzählt sie von einer ganz besonderen Begegnung: Unverhofft traf sie vor kurzem eine ehemalige Teilnehmerin, die immer noch in ihrem Traumberuf arbeitet und dort der „glücklichste Mensch auf Erden“ ist.